Einsatzleitstelle kann getrennt voneinander beide Kanäle der
Soundkarte auswerten.
Das bedeutet, dass man an einer Soundkarte auf der Eingangsseite zwei Funkgeräte anschließen kann. Damit könnte man z.B. auf einem Kanal FMS dekodieren und auf dem anderen Kanal 5-Tonfolgen.
Gleichzeitig steht im Server (Server.exe) für jede angeschlossene Soundkarte ein COM-Port für die Sendeseite zur Verfügung. Diesen kann man für jede Soundkarte einstellen.
Jeder COM-Port enthhält zwei voneinander unabhängige Leitungen: DTR und RTS. Diese Leitungen stehen im Normalfall auf LOW und führen gegen Masse jeweils (je nach PC) zwischen +10 und +15 Volt.
Wenn nun die Soundkarte einen Ton an das FuG überträgt (egal ob FMS-Kennung, 5-Tonfolge oder POC-Signal), dann wird die im Server für diesen Kanal eingestellt Leitung (also DTR oder RTS) für die Dauer des Sendes vom Server auf HIGH gestellt, was einer Spannung von etwa -10 bis -15 Volt entspricht (PC-abhängig).
Genau diese Spannungsänderung muss man nun technisch ausnutzen, um das FuG hochzutasten. Dazu gibt es je nach Funkgerätehersteller unterschiedliche Anschlüsse.
Die unsicherste Methode ist es, die spannungsführende DTR oder RTS-Leitung
direkt an das Funkgerät anzuschließen. Das könnte das "AUS" für das FuG bedeuten.
Wahlweise können Relaisschaltungen oder Optokoppler verwendet werden.

Bis zu drei Soundkarte dekodieren auf der Empfangsseite unabhängig voneienander.
Auf der Sendeseite ist es in der vorliegenden Version noch so, dass alle
Line-In-Anschlüsse aller Funkgeräte an der ersten Soundkarte angeschlossen sein müssen.
Das ist die Soundkarte, die unter "Systemeigenschaften/Eigenschaften von Multimedia" als bevorzugtes Wiedergabegerät eingestellt ist.
In einer nächsten Version sollen bis zu drei Soundkarten unabhängig voneienander die Wave-Datei jeweils mono senden.
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